Das Berner Symphonieorchester (BSO) wurde 1877 gegründet und gehört heute zu den grössten Orchestern der Schweiz. Bestehend aus rund 100 Musikern spielt das BSO pro Saison etwa 50 Konzerte (darunter Symphonie-, Extra-, Mittags- und Familienkonzerte sowie Matineen). Hauptveranstaltungsort der Konzerte ist das Kultur Casino in Bern. Zusammen mit der Hochschule der Künste Bern und dem Konservatorium der Stadt Bern organisiert das BSO ausserdem eine erfolgreiche Kammermusik-Reihe.
Neben dem Konzertbetrieb ist der Klangkörper als Theaterorchester des Stadttheaters Bern tätig.
Die Stiftung Berner Symphonieorchester fungiert als Trägerverein. Finanziert wird das BSO durch Bund, Kanton und Stadt Bern, regionale Gemeinden und Förderer.
Nach fünf Jahren unter der künstlerischen Leitung von Andrey Boreyko trat mit Beginn der Saison 2010/11 der Schweizer Mario Venzago die Position des Chefdirigenten des BSO an. Zu seinen Vorgängern zählen Karl Munzinger, Fritz Brun, Luc Balmer, Paul Kletzki, Charles Dutoit, Gustav Kuhn, Peter Maag und Dmitrij Kitajenko.
Ab 1935 wurden regelmässig renommierte Gastdirigenten eingeladen. Dazu zählten Bruno Walter, Erich Kleiber, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm, Herbert von Karajan, Sir John Barbirolli, Ernest Ansermet und später Hans Knappertsbusch und Rafael Kubelík, sowie Günter Wand, in jüngerer Zeit Armin Jordan, Eliahu Inbal, Günther Herbig, Pietari Inkinen, Jean-François Monnard, Ari Rasilainen, Tania Miller und Jaap van Zweden.